Nach einer frostig kalten Nacht

Anfang dieser Woche. Den Tag zuvor hatte es geschneit!

Mit einem traumhaften Sonnenaufgang begann der Tag.

Schon früh morgens verwandelt die Sonne den Garten mit seinen von Schnee und Raureif überzogenen Pflanzen in ein glitzerndes Winterwunderland.

Schnell musste ich raus in den Garten. Mit meiner Kamera versuche ich den frostigen Zauber einzufangen.

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Auch meine Gartendeko schmückt sich mit dem Raureif und Schneehäubchen.

Unserer Lilly gefällt der Schnee. Ich versuche sie zu fotografieren, aber sie ist nur am Schnüffeln und andauernd in Bewegung.

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Dann nehme ich eben unseren Pointer als Motiv. Er hält immer still.

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Und Sammy, der Hund meiner Tochter, ist immer ein schönes Fotomodell.

Die riesigen Eichen, die unser Grundstück umgeben, schauen jetzt mit Schnee und Raureif märchenhaft aus.

Auch der von uns gepachtete Grund (ca 6000 qm) oberhalb unseres Grundstücks ist schön verschneit – ein Paradies für viele Vogelarten und anderen Tiere. Hier wird nur 2 mal im Jahr gemäht und ein großer Teil ist absolut unberührt.

Aber die Sonne hat schon viel Kraft. Das Winterwunderland schmilzt dahin. Mittags sind die Pflanzen wieder schneefrei.

Jetzt, da die Nächte sehr kalt sind, kommen noch mehr Vögel als sonst ans Futterhaus.

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Weitere Impressionen davon gibt es demnächst in einem  Beitrag.

So wie es aussieht, wird uns der Winter in der nächsten Zeit noch erhalten bleiben. Wir müssen uns also noch gedulden mit unseren Frühlingsgefühlen im Garten.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und eine nicht zu frostige Woche 

 Marina

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Ein Platz an der Sonne

Der größte Teil unseres Gartens ist den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt – ideal für Pflanzen die Sonne, Hitze und Trockenheit lieben.

Auf dem oberen Teil unseres Grundstücks und an dem Hang am Treppenaufgang finden solche Pflanzen ideale Bedingungen. Gerade am Hang, in der Erdschicht über dem  Sandstein und Fels fühlen sie sich wohl.

Da ein Teil vor dem Haus auch in der vollen Sonne liegt, habe ich dort für ein Kies-/Präriebeet den nährstoffreichen und durchlässigen Boden mit Sand und Kies vermischt und ihn damit abgemagert. Die Mulchschicht in dem Kies-/Präriebeet aus feinem Kies/Splitt werde ich erst dieses Jahr ausbringen, nachdem ich evtl. aufgegangene, unerwünschte Unkräuter entfernt und noch weitere Stauden gepflanzt habe.

Letztes Jahr im Mai bepflanzt, haben sich die ausgesuchten Stauden den Sommer über hervorragend entwickelt.

Kies- oder Präriegärten sind absolut pflegeleicht und das ganze Jahr attraktiv. Ein Paradies für Hummeln, verschiedene Bienenarten, Schmetterlinge und Falter. Besonders wohl fühlen sich hier auch die Eidechsen.

Folgende Pflanzen kann ich bestens empfehlen

Purpur-Kugellauch – Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘

 Blütenbälle mit einem Durchmesser von 10 cm schweben über den Beeten. Sie setzen attraktive Akzente in jedes Beet. Eine Bienenweide!

Ich pflanze die Zwiebeln in die Mitte der Beete, damit das früh einziehende Laub von den austreibenden Stauden verdeckt wird.

Duftnessel – Agastache rugosa „Black Adder“

Wunderschöne mannshohe Duftstaude mit sehr dunkellila Blütenkerzen, die zahlreiche Schmetterlinge und Falter, genauso wie verschiedene Bienenarten anzieht. Die Duftnessel blüht überreich, ist sehr standfest und duftet nach Süßholz. Sie sieht auch verblüht noch sehr schön aus und ist im Winter ein ansprechender Blickfang.

Patagonisches Eisenkraut – Verbena bonariensis

Wunderschöner Bienen- und Schmetterlingsmagnet. Ich habe schon überall neue Sämlinge entdeckt.

Purpur-Leinkraut – Linaria purpurea

Sät sich gut aus. 

Hohe Fetthenne „Matrona“ – Sedum Telephium-Hybride „Matrona“

Dunkle Stiele und grün-purpurne Blattfärbung. Insekten- und Bienenweide!

Mittelmeer-Wolfsmilch – Euphorbia characias ssp. Wulfenii 

Nur für geschützte Standorte. Sie hat sich prächtig entwickelt. Letztes Jahr erst gepflanzt – Freue mich auf die Blüte dieses Jahr.

Großer Reiherschnabel – Erodium x hybridumIMG_00441

Sie denken, dass dann kein Unkraut aufkommt. Ein Trugschluss!

Weiße Königskerze – Verbascum nigrum „Album“

Traumhaft schöne Bienen- und Insektenweide.

Mönchspfeffer – Vitex agnus-castus

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Eine alte Heil- und Färbepflanze. Eine Insektenweide.

Tauben-Skabiose – Scabiosa columbaria „Butterfly Blue“Purpur-Kugellauch

Die Blüten ziehen Schmetterlinge und Bienen magisch an. Reichlich Nahrung für Bienen und Schmetterlinge.

Kaukasus-Gamander – Teucrium hircanicum „Paradise Delight“

Extrem lange Blütezeit. Bienen und Hummeln lieben ihn

Berg-Lauch – Allium senescens

Eine wunderschöne Bienenweide.

Muskatellersalbei – Salvia sclarea 

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Er hat mehrere Wochen wunderschön geblüht. (ich hatte ihn vor Jahren bei meinen Eltern schon mal gepflanzt – dies ist ein Sämling den ich letztes Frühjahr oben am Hang entdeckt habe. Eine 2-jährige Staude mit spektakulären Blütenständen.

Spanisches Gänseblümchen – Erigeron karvinskianus

Ein Pflänzchen für einen vollsonnigen Standort, das ich nicht mehr missen möchte. Ein Dauerblüher von Ende Mai bis zum Frost. Es hat sich reichlich ausgesät. Sie bevorzugt nährstoffreiche nicht zu schwere Böden.

Für den Frühling hatte ich vergangenen Herbst verschiedene Blumenzwiebeln wie Wildtulpen,  Allium, Präriekerzen, Narzissen und Iris reticulata gesetzt.

Ich bin schon gespannt, wie die Beete aussehen, wenn diese Frühlingsblüher ihre Blüten öffnen.

Das dauert aber noch etwas, so wie es momentan aussieht. Ich habe mir mit einem Tulpenstrauß ein wenig Frühling ins Haus geholt.

Euch allen einen schönen Sonntag 

Bis bald

Marina

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Gartenglück250

und mit den Holunderblütchen

Januar 2018 – Rückblick

Das Wetter im Januar war außergewöhnlich mild. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen von 1881 ist es der sechst-wärmste Januar. Von Winter war bei uns nicht viel zu spüren. Von den Sturmtiefs, die über Deutschland hinwegzogen, waren wir gottseidank verschont geblieben.

Bei den warmen Temperaturen und den vielen Vorfrühlingsblühern im Garten, kam hin und wieder schon ein wenig frühlingshafte Stimmung auf.

Eine kleine Collage der schönsten Bilder vom Januar verlinkt mit den Erfreulichkeiten  von Birgitt.

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Auch die letzten Tage des Monats waren bei uns überdurchschnittlich warm.

Sogar die Bienen waren bereits fleißig unterwegs, besuchten die einzelnen Blüten und holten sich den ersten Nektar.

An unserem Südhang war es richtig frühlingshaft. Im oberen noch nicht bearbeiteten Teil unseres Grundstücks bemerkte ich plötzlich ein Rascheln und sah eine Eidechse. Unglaublich im Januar. Sie nahm dort anscheinend ein kleines Sonnenbad.

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Hier noch 2 Bilder vom Beginn und Ende unseres Weges an der Trockenmauer entlang, mit denen ich dieses Jahr beim 12tel Blick – Fotoprojekt teilnehmen möchte.

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Einmal von unten und einmal von oben beginnend.

Oben sieht man, dass die linke Seite des Buchenbogens stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist durch die Umpflanzaktion beim Bau.

Ich bin schon gespannt auf die Veränderung in den nächsten 11 Monaten.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in den Februar 2018 mit hoffentlich mehr Sonnenschein.

Bis bald

Marina

ich habe diesen Beitrag noch verlinkt mit

Gartenglück

 Gartenglück250

 

 

Frühlingsahnen

Ein paar sonnige und warme Tage diese Woche und  schon konnte ich es  nicht erwarten ein wenig im Garten rumzuwerkeln.  Unschönes und matschige Blätter von Stauden hab ich entfernt.  Teilweise auch das überflüssige Laub von den Beeten genommen. Trockene Samenstände lasse ich weiterhin noch stehen. Falls es doch noch Schnee geben sollte, möchte ich nicht auf die schöne Häubchen verzichten, die sie auch den vertrockneten Blüten bilden. Auch die Gräser habe ich noch nicht zurückgeschnitten.

Ein paar Lenzrosen blühen schon längere Zeit und die Christrose bringt immer neue Blüten hervor.

Die Zaubernuss und der Winterschneeball stehen in voller Blüte.

Überall spitzen neugierig die Frühlingsblüher aus dem Boden. Schneeglöckchen und Winterlinge blühen schon ein paar Tage. Die letzten warmen Tage kamen schon die ersten Bienen und holten sich den ersten Nektar.

Ich freue mich schon ein wenig auf den Frühling.

Jedoch übertreiben möchte ich es mit den Arbeiten im Garten noch nicht, denn es könnte ja doch nochmal richtig kalt werden. Zweige zum Abdecken liegen schon bereit.

Bei meinem Rundgang durch den Garten kam ich am Futterhäuschen vorbei. Ein Eichhörnchen hat mich neugierig beobachtet und weiter genüsslich die Sonnenblumenkerne verspeist. Erst als ich noch näher kam huschte es schnell weg. 

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„Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingsahnen,und hinter dem Schleier jeder Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen.“

– Khalil Gibran –
 Ich wünsche euch eine wunderschöne Woche
Liebe Grüße
Marina
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Graue Januartage und Schöne Deko für den Garten

Dieses  Jahr will es mit dem Winter einfach nichts werden. Es schneit zwar die letzten Tage immer wieder, aber der Schnee ist nass und bleibt nur für kurze Zeit liegen. Ein richtiges Schmuddelwetter.

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Worauf ich mich immer verlassen kann, sind die zahlreichen Vogelbesuche. Es wird einfach nicht langweilig. Jetzt finden sich täglich auch mehrere Bergfinken ein.  Ich finde sie besonders hübsch, mit ihrem schön gezeichneten Federkleid.

Bei dem Wetter mache ich es mir gemütlich und plane mein weiteres Vorgehen im Garten.  Seit Wochen wälze ich meine Gartenbücher, habe eigentlich auch genaue Vorstellungen.

Auf jeden Fall möchte ich es schaffen den Nutzgarten anzulegen, dieser Teil des Gartens wird das ganze Jahr von Sonnenaufgang bis -untergang voll besonnt und  liegt um einige Meter höher als der Treppenaufgang, oberhalb des Geländers.

Hier Bilder vom letzten Jahr

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und den Gartenteil an der Westterrasse.

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Hier wollte ich letztes Jahr auch weiterkommen, habe es aber leider nicht geschafft. Der Hang ist sehr steil und teilweise nur Fels.

Aber jetzt werde ich euch nicht länger mit meinen Gartenplänen langweilen.

Da es zur Zeit recht trostlos im Garten aussieht, möchte ich euch einige meiner schönsten Dekogegenstände  für den Garten zeigen, die ihren richtigen Platz noch nicht bekommen haben. Es sind auch Bilder von meinem letzten Garten

Unser Hahn aus Eichenholz und Blech (ca. 25 Jahre alt), eines der ersten selbstgemachten Objekte meines Mannes 

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wie die Stele aus starkem Blech, ein Unikat

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und mein absolutes Lieblingsobjekt, aus dickem Blech gebogene Blüten, auch ein Werk meines Mannes.

IMG_7182Jetzt noch das grösste und schwerste Objekt, für das ich einen sicheren Standplatz finden möchte.

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Der Platz muss gut überlegt sein!

Mit meinem Tulpenstrauß verabschiede ich mich und 

IMG_9408wünsche euch eine schöne Woche

Bis bald

Marina

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und Bunt ist die Welt

und Holunderblütchen

 

Lichtblicke im Januar

 

Endlich, nach den letzten Tagen, die ungemütlich und nass waren, zeigte sich am gestrigen Sonntag mal die Sonne. Schon beim Sonnenaufgang sah man ein paar Wolkenlücken.

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Gerade zu dieser Jahreszeit merkt man enorm, dass mein Garten „jung“  ist.

Es sind bisher nur kleine Flecken, an denen die ersten Frühlingsboten ihr Köpfe aus dem Boden strecken. Ich vermisse die großen Teppiche der Frühlingsblüher, so wie ich sie in meinem letzten Garten hatte.

Die ersten Blüten sind die Winterlinge. Letzten Herbst habe ich ein paar Zwiebeln in die Erde gebracht. Sie spitzen mit ihren kräftig gelben Köpfchen  bei mir schon vor den Schneeglöckchen aus dem Boden. Hoffentlich werden sie sich an den halbschattigen und schattigen Standorten wohlfühlen. Ich habe sie unter Gehölze und schattenspendende Bäume gepflanzt.  Dort bekommen sie zur Blütezeit viel Sonne und Wärme danach werden sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Ungestört unter Bäumen und Sträuchern bilden sie mit den Jahren dichte Teppiche.

 Ganz besonders freue ich mich auch über meine Lenzrosen. Einige von ihnen haben schon ihre grazilen Blüten geöffnet, bei anderen sehe ich noch gar keine Blütenansätze.

Hoffentlich haben sie mir die Umpflanzaktion letztes Jahr nicht allzu sehr übelgenommen.

Das alte Laub habe ich bei den meisten schon entfernt. Jedoch in dem noch nicht fertigen Teil das Gartens sind die Lenzrosen schon sehr weit und die Blätter müssen noch abgeschnitten werden

Auch die Leberblümchen (ich hatte sie umgepflanzt) haben auch schon ihre Knospen angesetzt. Ich werde ihnen noch eine schützende Schicht aus Humus geben.

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Beim Blumenkauf am Freitag konnte ich an den wunderschön gefüllten Primeln nicht vorbeigehen.

Sie werden in den nächsten Tage in passende Gefäße gepflanzt und bekommen einen schönen Platz auf der überdachten Terrasse. Natürlich müssen sie noch vor dem Frost geschützt werden, aber ich kann es einfach nicht erwarten – ein bischen Frühling brauch ich jetzt unbedingt!

Jetzt noch ein paar Impressionen vom vergangenen Wochenende.

Kernbeisser und Schwanzmeisen – unsere täglichen Besucher.

Amseln und Dompfaffpärchen an den Vogeltränken

Mit diesem Bild von meiner Zaubernuss und dem Bergfinken, wie er das Futterhäuschen beobachtet

wünsche ich euch eine schöne Woche

bis bald

Marina 

verlinkt mit Gartenwonne 

und Bunt ist die Welt

 

 

Viele Vögel sind schon da

Vergangenes Wochenende war die „Stunde der Wintervögel“.

Dieses Jahr habe ich an dieser Aktion teilgenommen.

Dieser Beitrag ist aber nicht das Ergebnis meiner Zählung, sondern ein Überblick über die Vögel, die uns diesen Winter über besuchen.

Tag für Tag  ist es faszinierend, wieviel Vögel an die Futterhäuschen kommen.

Seit November füttern wir die Wildvögel mit mehrere Futterstellen auf unserer Terrasse.

50 kg Sonnenblumenkerne, 25 kg Fettfutter, Erdnüsse, selbstgemachtes Fettfutter, Rosinen u.v.a. haben sie schon vertilgt.

Von unseren großen Fenstern im Ess- und Wohnzimmer können wir alles bestens beobachten und haben auch einen tollen Blick in die angrenzende riesige Hecke, die viele Vögeln als „Wartebereich“, Beobachtungs- und Rückzugsort nutzen.

Jetzt im Winter kann man noch alles, was sich dort drinnen tut schön beobachten. Im Sommer ist es ein dichter, mit vielen Vogelnähr- und schutzgehölzen bewachsener, unberührter Bereich, in dem auch viele Bäume, wie die riesigen Eichen stehen.

Von dort können die Vögel alles genau zu inspizieren, bevor es ans Futtern geht.

Die Kohlmeisen sind bei uns am häufigsten vertreten,

ihnen folgen die kleineren Blaumeisen.

 Amseln sind eigentlich auch immer präsent. Außer Fressen haben sie es sich zur Aufgabe gemacht Ihre Artgenossen von der Futterstelle zu vertreiben.

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Sumpfmeisen und Kleiber gehören auch wie das Rotkehlchen zu den Dauergästen

Ein Buntspecht holt sich mehrmals am Tag Erdnüsse und verschwindet damit in der Hecke.

Dabei wird er oft von den Eichelhähern beobachtet, die dann versuchen ihm die Beute abzunehmen.

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Ganz selten traut sich ein Eichelhäher an die Futterstellen.

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Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass wirklich jeden Tag eine Gruppe von ca. zehn Dompfaffen vorbeischaut.

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Genauso ist es bei den Schwanzmeisen, die sich mit einem fröhlichen Gezwitscher ankündigen. Diese kleinen schwarz-weißen Federbällchen kommen tatsächlich jeden Tag in Trupps zu mehreren und sind ständig in Bewegung. Oft  hängen mehrere von ihnen an einem Meisenknödel. 

Besonders erfreulich ist die Präsenz des Kernbeissers. Er beobachtet lange aus der Hecke das Geschehen, bevor er sich ans Futterhäuschen wagt.

Seltener zu sehen sind Buchfinken,

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Heckenbraunelle,

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und zum guten Schluss der Bergfink, der am Boden nach herabgefallenen Samen und Kernen sucht.

Es gibt noch weitere Vögel bei uns im Garten. Nur hatte ich noch kein Glück sie zu fotografieren. Zum Beispiel der Gartenbaumläufer der unentwegt ruckartig die Eiche raufläuft oder die Zaunkönige, die oft durch den Garten huschen. Erst heute Nachmittag war ein kleiner am Wasserbecken. Kurz gesehen und schon war er wieder weg.

Euch eine schöne Zeit

bis bald

Marina

verlinkt mitGartenwonne

und Bunt ist die Welt

Ich sehne mich nach Frühling

Die letzten Tage waren stürmisch und verregnet. Vom Sturm bekamen wir zwar auf unserem Grundstück nicht viel mit, da die großen Eichen rundherum die Winde abgehalten haben, aber der Regen und die trüben Tage hatten mir auch zugesetzt. 

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Meine Zaubernuss ist aufgeblüht, ihr macht der Regen nichts aus

und die Christrose auf der Terrasse ist vom Regen geschützt und blüht makellos.

Aber ich sehne mich schon nach dem Frühling. Es dauert mir zu lang. Geht es euch nicht genauso?

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Der Weihnachtsbaum ist abgeräumt und die weihnachtliche Deko wieder verstaut. Ich sehne  mich schon nach dem Frühling. Es dauert mir viel zu lange. Gestern wollte ich mir dann den Frühling ins Haus holen. Diese Idee hatten aber auch andere vor mir, denn als ich zu unserem Floristen kam (ich hatte vorher keine Zeit) war fast alles ausverkauft. Nichts war mehr da, nicht eine einzige Tulpe, Narzisse oder Ranunkel.

Mit einem Stil Alstromeria, zwei Allium und einer einzelnen pinkfarbenen Anemone kam ich heim.

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Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und eine schöne 2. Januarwoche

Eure Marina

 

verlinkt mit Friday-Flowerday

 

 

 

 

Rückblick 2017 – Ein Neuanfang und die Entstehung meines neuen Traumgartens

Januar

Wir wohnten noch in unserem  Haus in Eckental. Bald würden wir in unser neues Haus umziehen. Die ersten Umzugskartons wurden gepackt. Oh Gott, es war furchtbar, was sich so alles angesammelt hat in 28 Jahren. 

Erinnerungen an meine alten Gartenträumereien im Dauerfrost.

Februar

Immer noch Umzugskartons packen. Vieles wird aussortiert und an Bedürftige weitergegeben. Ein wenig traurig war ich schon, weil ich meinen eingewachsenen Garten zurücklassen musste, auch wenn ich wusste, dass ich in Zukunft ein viel größeres Grundstück zur Verfügung hätte. Der gesamte Garten muss nur neu angelegt werden. Einige Pflanzen,  an denen ich besonders hing, wurden ausgegraben und in unserem neuen Garten bis zur Pflanzung an schattigen Stellen eingeschlagen. 

Geschafft ! Ende des Monats war es soweit, wir zogen in unser neues Haus auf mein so geliebtes Elterngrundstück. 

So sah es aus 

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– für mich stand fest: Es muss so schnell wie möglich, wenigstens ein Teil Garten entstehen.

März

Die Arbeiten für die Trockenmauern begannen. Einige Tonnen hatten wir selbst verarbeitet, jedoch es waren Dimensionen, die wir nicht allein bewältigen konnten. 

Meine Familie konnte sich die Gestaltung mit den Trockenmauern nicht vorstellen.  Ich hatte eine genaues Bild vor Augen und war sicher, dass es uns gefällt

Meine geliebten Lenzrosen, die ich aus meinem Garten mitgenommen hatte, blühten schon in voller Pracht, aber sie mussten noch eine Weile ausharren, bis sie ihren Platz bekommen würden.

April

Ende des Monats waren die Trockenmauern und die Treppen fertiggestellt. Unvorstellbar -knappe 20 Tonnen an Muschelkalk wurden verbaut.

Der Humus wurde verteilt und das Granitpflaster, welches 1 Jahr unter einer Mineralbetonschicht geschützt verborgen war, kam wieder zum Vorschein.

 

Mai

Endlich war es soweit – meine vielen zwischengeparkten Pflanzen konnte ich einpflanzen. Viele der Frühlingsblüher waren schon verblüht.  Einige Besuche in der Staudengärtnerei und in der Baumschule und ich konnte loslegen mit dem Pflanzen. 

Für meine zwischengelagerten, teils stattlichen Bäume, Sträucher und Stauden war es höchste Zeit. Meine Weidenblättrige Birne und auch eine Buche von meinem Buchenbogen hatten die Umpflanzaktion nicht gut verkraftet. Sie kümmerten das ganze Jahr. Mal sehen, ob sie sich nächstes Jahr erholt haben.

Juni

Die Pflanzen hatten sich in den ersten Wochen schon erstaunlich gut entwickelt.  

Meine „Pauls Himalayan Musk“, die ich vor 5 Jahren in den alten Apfelbaum wachsen ließ, ist zwar von Aushub belagert, blühte aber überreich.

Juli

Kaum zu glauben, dass die Trockenmauer erst vor 8 Wochen angelegt wurde. Als wäre der Garten explodiert. Das Wetter war ideal. Gute Erde und schönes Wetter hatten dazu beigetragen. 

Sonne von früh bis spät, dazwischen spenden die großen Eichen ein wenig Schatten, so gefiehl es den Rosen und Stauden,

genauso wie meinen Geranien

August

Es war ein sehr schöner August. Wie in den vorhergehenden Monaten, konnten wir viele schöne Abende auf unserer Terrasse verbringen.

In meinem Präriebeet fühlen sich viele Insekten wohl. Den ganzen Tag fliegen Bienen, Hummeln, Taubenschwänzchen und viele verschiedene Schmetterlinge von Blüte zu Blüte.

Traumhaft entwickelt haben sich auch meine Kübelpflanzen. Diese Bedingungen konnte ich ihnen in meinem letzten Garten nicht bieten.

September

Der Schattenstunden durch die hohen Eichen wurden mehr. Das Wetter war auch nicht berauschend, immer wieder Regen war an der Tagesordnung. 

Mit der Entwicklung meiner bisherigen Beete bin ich trotzdem sehr zufrieden. 

Alle Pflanzen sind super angewachsen. Allerdings gab es einen kleinen Rückschlag.

Der Buchsbaumzünsler hat auch meine Buchse „zum Fressen gerne“.

Ob sie aus meinem Garten verbannt werden, entscheidet sich dieses Jahr.

Oktober

Es gab viele Sonnenstunden und es war Pflanzzeit für die Blumenzwiebeln. Dieses Jahr konnte ich mich wirklich austoben, was das Aussuchen und Pflanzen der Frühlingsblüher anging. Ich kann es eigentlich gar nicht erwarten, bis die ersten Frühlingsboten ihre Blüten öffnen.

Schönes Wetter und es wurde noch kräftig geblüht.

November

Wunderschöne Herbstfärbung auch noch im November. Es gabe den ersten leichten Frost.

Total verliebt bin ich in unser Vogelfutterhaus. Mein Mann hat es in ein mehrstöckiges Vogelfutterhochhaus umgebaut. Aufgrund des großen Vogelansturms und der vielen Eichhörnchen haben wir jetzt ausreichend viel Futterstellen. Jeden Tag ein wunderschönes Schauspiel.

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Dezember

Der Garten hatte auch im Dezember seinen Reiz.

2017 war ein ereignisreiches Jahr für mich.

Besonders viel Freude habe ich am Bloggen, mit dem ich dieses Jahr eigentlich erst so richtig begonnen habe .Ich bedanke mich bei meinen Lesern für die lieben Kommentare auf meine Posts und  ich freue mich auch schon auf eure interessanten Beiträge im kommenden Jahr.

Für das Jahr 2018 wünsche ich euch viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit und wenn ihr möchtet, könnt ihr mich bei meiner weiteren Gartengestaltung begleiten,

Ich würde mich freuen

Eure Marina

verlinkt mit Gartenwonne

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Ich bin oftmals mit meinem WOMO und meiner Kamera unterwegs zu den Naturschutzgebieten. Als Natur- und Tierliebhaber geht dabei nichts ohne meine Kamera. Besonders begeistert mich die Vogelwelt. Darum nannte ich meinen Blog ... Vogelknipser.

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