Meine Tulpenträumereien

Ohne viel Worte – Tulpen über Tulpen

Tulpe „Christmas Pearl“

Tulpe „Dynasty Orange“ und „Blue Beauty“

Weinbergtulpe „Tulipa sylvestris“

Tulpe Ronaldo

sind sie nicht alle wunderschön ?

Die Tulpe

Dunkel war alles und Nacht.
In der Erde tief
die Zwiebel schlief,
die braune.

Was ist das für ein Gemunkel,
was ist das für ein Geraune,
dachte die Zwiebel,
plötzlich erwacht.
Was singen die Vögel da droben
und jauchzen und toben?

Von Neugier gepackt,
hat die Zwiebel einen langen Hals gemacht
und um sich geblickt
mit einem hübschen Tulpengesicht.

Da hat ihr der Frühling entgegengelacht.

Josef Guggenmos

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Frühling ist die schönste Zeit

Der Frühling ist die schönste Zeit
Was kann wohl schöner sein?
Da grünt und blüht es weit und breit
im goldnen Sonnenschein.

Annette von Droste zu Hülshoff

Seit Tagen werden wir mit traumhaftem Wetter verwöhnt.

Den Frühling, den wir so lange herbeigesehnt haben ist da. Die Natur ist explodiert. Es ist der 1. Frühling in meinem Garten. Es grünt und blüht überall.

Rasant, wie die Natur alles nachgeholt hat. Ist es nicht wunderbar, wenn man morgens erwacht und einem fröhlichem Vogelgesang lauschen kann. 

Für meine Wildtulpen ist es schon viel zu warm. Zwei, höchstens drei Tage hat die Blüte dieses Jahr gedauert.

Besonders am Südhang ist es jetzt schon sommerlich warm. Überall huschen die Eidechsen herum. 

Einige Bäume stehen schon in voller Blüte. Andere wie Birne und Apfel werden in Kürze mit ihrer Blütenpracht verzaubern. Oh wie ich diese Zeit liebe. Überall summt du brummt es. Die vielen Bienen und Hummeln haben den ganzen Tag viel zu tun.

Auf unserer riesigen Obstwiese blühen tausende von Blumen. Die verschiedensten Wiesenblumen recken ihr Köpfchen der Sonne entgegen. Für Bienen, Hummeln und viele andere Insekten ein Paradies.

Zur Zeit lass ich nicht viel von mir hören, da ich fast jede freie Minute in meinem Garten zu arbeiten habe. Der größte Teil des Gartens muss ja erst noch angelegt werden. So geht es bei mir immer gleich nach dem Büro noch ab in den Garten.

Zwischendurch hab ich mal einen Durchhänger und fürchte, dass wir uns vielleicht doch zu viel vorgenommen haben. Sind ja auch nicht mehr die Jüngsten und es ist eine harte Arbeit, dieses Hanggrundstück in einen Traumgarten umzugestalten. 

Aber wenn ich dann durch meinen Garten gehe, bin ich zufrieden mit dem, was wir schon geschafft haben und zuversichtlich, dass es die richtige Entscheidung war.

Euch allen eine schöne Restwoche und

bis bald

Marina 

 

 

März 2018 – Rückblick

Der März begann, wie der Februar endete – eiskalt. Es gab zwischendurch immer mal ein paar Tage, an denen man hoffte, der Frühling würde kommen. Aber er konnte sich nicht durchsetzen. Der Frost ließ nicht locker.

Glücklicherweise haben die meisten Pflanzen diese Kälte gut überstanden. 

Jetzt zum Ende des Monats ist er endlich da – der Frühling.

Hier meine Collage für den Monat März verlinkt mit den Erfreulichkeiten von Birgitt.

Collag

Euch allen ein schönes sonniges Wochenende.

Marina

 

Hurra der Lenz ist da

Dieses Jahr hat er es aber spannend gemacht. Immer wieder Kälteeinbrüche, aber jetzt ist es geschafft. Zwar haben wir jetzt über Ostern einen kleinen Temperaturrückgang, aber nächste Woche sind Temperaturen über 20 Grad gemeldet – der Frühling ist da.

Die Vogelfütterung stelle ich jetzt ein. Die letzten Reste sind so gut wie aufgebraucht. 

Zeigen muss ich euch unbedingt noch meine Aufnahmen von einem Eichelhäher . Normalerweise versucht er den Buntspechten  die heiß geliebten Erdnüsse abzujagen. Dieses Mal hat er sich entschlossen sich selbst zu bedienen. Lange saß er in der Eiche und beobachtete das Geschehen. Endlich traute er sich und er landete auf der Mauer.

die 1. Erdnuss verschwand in seinem Schlund

„Eine ist mir zu wenig“ dachte er sich wahrscheinlich. Und schon schnappte er sich die nächste Erdnuss.

Jetzt aber nichts wie weg!

Jetzt noch Impressionen aus meinem Garten.

Meine neuen Lenzrosen

Krokuss „Creme Beauty“ blühen wunderschön und die dicken Hummeln besuchen die farbenprächtigen Primeln.

Ganz besonders schön: Myrte und Saxifraga

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Euch allen ein frohes Osterfest

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und einen guten Start in den April

Marina

verlinkt mit dem Gartenglück von Loretta und Wolfgang

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Der Armenische Storchschnabel – eine meiner Lieblingsstauden

Jetzt haben wir wieder einen Kälteeinbruch. Gerade haben sich alle meine Frühlingsblüher von der letzten Kälteperiode erholt, schon hat der Dauerfrost  und nächtliche Tieftemperaturen von – 10 Grad sie wieder niedergestreckt. Vom Frühling keine Spur.

Ich möchte euch mit ein paar „Gartenträumereien“ die kalte Zeit verschönern und eine meiner Lieblingsstauden vorstellen

Der Armenische Storchschnabel – Geranium psilostemon „Patricia“

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Diese Storchschnabel-Sorte ist eine Kreuzung zwischen Geranium endressii und Geranium psilostemon.

Ein winterharter Dauerblüher in meinem Garten. Besonders schön zu Rosen, in die er sich romantisch hineinwindet, oder auch schmückend als Bodendecker auf Böschungen und Hängen.

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Von Mai bis Oktober erscheinen seine wunderschönen, auffälligen magenta-farbenen Blüten mit schwarzem Auge.

Er liebt einen sonnigen bis teilweise beschatteten Standort und einen nährstoffreicher Boden. Längere Trockenheit oder auch Staunässe sollte vermieden werden.

Innerhalb weniger Jahre entwickeln sich bei guten Bodenverhältnissen stattliche Horste mit einer Höhe von 70 – 90 cm. Um ihn vital zu halten, teile ich die Stauden alle paar Jahre und verpflanze sie.

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Ich persönlich pflanze ihn gern in Staudenstützen, so habe ich den Ausbreitungsdrang seiner Blütentriebe ein wenig unter Kontrolle.

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 Im Frühjahr versorge ich die Staude mit Kompost und etwas Hornspänen.

Nach der ersten überschwänglichen Blüte schneide ich meist die abgeblühten Stängel zurück, er bedankt sich mit einer Nachblüte bis in den Herbst.

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 Dieser Storchschnabel wird auch sehr gerne von Schmetterlingen und Insekten besucht. Positiv zu erwähnen ist, dass Schnecken oder andere Schädlinge diese Pflanze meiden.

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Der armenische Storchschnabel ist eine pflegeleichte und vielseitig einsetzbare, gesunde und sehr wüchsige Staude, mit  wunderschönen Blüten und einer langen Blütezeit.

Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen mit dieser Staude gemacht und kann sie nur bestens empfehlen.

In der Hoffnung, dass wir nicht mehr allzu lange auf den ersehnten Frühling warten müssen

Bis bald

Marina

Dieser Beitrag ist verlinkt mit dem Gartenglück von Loretta und Wolfgang

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Piepmatz und Co.

Die letzten Tage waren eisig kalt – jeden Tag herrschte großer Ansturm auf unsere Vogelfutterstellen.

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 Kaum zu glauben, 120 kg Sonnenblumenkerne, Fettfutter und selbstgemachtes Vogelfutter haben die Piepmätze und die Eichhörnchen  diesen Winter weggefuttert.

Jetzt, da es endlich wärmer werden soll, werden wir das Füttern einstellen, da die kleinen gefiederten Gesellen genug Nahrung in der uns umgebenden Natur finden werden.

Heute in der Sonne machte es vor allem den Meisen schon viel Freude ein ausgiebiges Bad zu nehmen.

Mit meinen schönsten Bildern von unseren Besuchern an den Futterstellen – den verschiedensten Vogelarten und Eichhörnchen –  möchte ich die kalte Winterzeit verabschieden.

Anfangen möchte ich mit dem Kernbeisser oder auch „König der Finken“ wie er genannt wird. Er kommt meist in einer kleinen Gruppe.

Sein dreieckiger Schnabel ist so gewaltig, dass er mit ihm Kirschkerne knacken kann. Die Männchen haben einen rotbraunen Kopf, bei den Weibchen ist er hellbraun.

Am häufigsten sind so wie überall die frechen Kohlmeisen zu beobachten gewesen,

gefolgt von den Blaumeisen mit ihrem blauen Käppchen.

Dauergäste sind die Bergfinken. Sie kommen in großen Scharen! 

Die Männchen haben eine auffälligen blauschwarzen Kopf. Die Brust ist auffällig orangefarbig. Bei den Weibchen ist die Brust hell orange und der Bauch ist weiß.

Die Amseln blockieren meist die Futterhäuschen. Bei uns kein Problem, da wir genügend Futterstellen haben.

Über das Futter, dass die Amseln bei ihrer Futteraufnahme aus dem Häuschen schmeißen, freuen sich die am Boden suchenden Vögel wie Rotkehlchen, Buchfinken, Erlenzeisige, Heckenbraunelle und viele Finkenarten.

Seit ein paar Wochen hat sich zu unserem einzelnen Rotkehlchen ein zweites dazugesellt.

Sie sind jeden Tag unaufhörlich am Futter holen.

Auch Buchfinken sind jeden Tag vertreten,

Meist am Boden ruckweise herumhuschend kommt die Heckenbraunelle vorbei. Sie ist unauffällig und andauernd in Bewegung.

Sie ähnelt etwas dem Spatz. Allerdings hat sie einen bläulich grauen Kopf und eine blaugraue Kehle. Im Gegensatz zum Spatz auch einen sehr dünnen schwarzen Schnabel. Männchen und Weibchen sind nicht zu unterscheiden.

Wie ein Torpedo kommt der Kleiber angeflogen. Einzigartig ist seine Angewohnheit kopfüber, stammabwärts die Baumrinde herunterzulaufen.

Seltener zu sehen sind die kleinen Erlenzeisige

Das Männchen  hat einen grünen Rücken, der Kopf und das Kinn sind schwarz. Die Brust ist gelbgrün, der Bau ganz hell und auf den Flügeln und auf dem Schwanz hat er ein gelbes Band. Das Weibchen hat einen hellgrauen Kopf und auf der Bauchseite sind schwarze Striche. Die Farben sind nicht so intensiv.

Man hört den Lockruf schon bevor man sie sieht, die Gimpel oder Dompfaffe.

Ein geselliger Wintervogel. Die leuchtendrote Brust des Männchens sieht man schon von weitem. Die Weibchen sind unauffälliger. Sie haben eine grau-braune Brust. In einem großen Schwarm kommen sie früh am Morgen angeflogen und futtern den ganzen Tag.

Unser Buntspecht-Pärchen holt sich jeden Tag mehrere Erdnüsse.

Ein schwarz-weiß-rotes Federkleid haben beide. Nur das Männchen hat im Gegensatz zum Weibchen einen roten Nackenfleck.

Wie ein schwarz-weißer Federball sehen die Schwanzmeisen aus.

Ihr Kennzeichen ist der überdimensionale dunkle Schwanz mit dünnen weißen Streifen. Sie haben ein schwarz-braunweißes Gefieder, teils mit rosafarbenen Partien und einen sehr kurzen Schnabel. Teile vom Kopf und des Hales sind schmutzig weiß. Schwanzmeisen aus dem nordeuropäischen Gebieten haben einen weißen Kopf und gesellen sich oft im Winter zu den bei uns brütenden Schwanzmeisen.

Sehr hübsch sind die quirligen Birkenzeisige.

Sie kommen erst seit es so eisig ist. Männchen und Weibchen haben die rote Stirn, das bräunliche Gefieder, und einen dunklen Kehlfleck. Nur die Männchen haben eine rosa Brust.

Beobachtet wird das Treiben an den Futterstellen jeden Tag von mehreren Eichelhähern, die immer versuchen, den anderen Vögeln das Futter abzujagen.

Meist haben sie es auf die Erdnüsse, die sich die Buntspechte holten, abgesehen.

Und jetzt noch die Eichhörnchen.

Wir sehen sie schon in den Baumwipfeln herumspringen, sich gegenseitig verfolgen und dann ab und zu an den Futterstellen die Sonnenblumenkerne und Erdnüsse zu verspeisen.

Einen noch ganz besonderen Vogel hatte ich am Futterhaus gesehen, aber leider keine Kamera zur Hand – ein Wintergoldhähnchen. Schade, der kleinste Singvogel Europas wollte sich nicht fotografieren lassen.

Auch die Zaunkönige sehe ich immer nur in der Hecke und im Unterholz herumwuseln, den Baumläufer, der immer nur ruckartig den Stamm der großen Eiche  hinaufläuft, hab ich die Tage geschafft zu fotografieren.

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Ist euch aufgefallen, welcher Vogel sich bei uns überhaupt nicht hat blicken lassen ? Der Spatz. Dem gefällt es anscheinend in dicht bebautem Gebiet besser. Nur ganz selten hatte sich mal einer blicken lassen. 

Während der Wintermonate hatten wir viel Freude daran, Piepmatz und Co. vom Haus aus zu beobachten. Jetzt freue ich mich auf wärmere Tage und auf die kommende Zeit, die wir wieder öfters draußen im Garten verbringen können.

Bis bald

Marina

verlinkt mit dem Gartenglück von Loretta und Wolfgang

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Februar 2018 – Rückblick

Nachdem der Januar viel zu mild war, hatte uns der Februar mit eisigen Temperaturen überrascht.

Nasskalt und ungemütlich waren die ersten Februartage. Danach gab es an ein paar Tagen Schnee, der den Garten in eine traumhafte Winterlandschaft verwandelte.

Dann kam er aber, der Winter und die sibirische Kälte mit nächtlichen Tiefstwerten bis zu -15 Grad und Tageshöchsttemperaturen von um die – 7 Grad. Der Garten ist in einen tiefen Winterschlaf gefallen, leider ohne schützende Schneedecke. 

Bald werden wir wissen, was der trockenste und sonnigste Februar der vergangenen Jahre im Garten so angestellt hat.

Eigentlich dachte ich, dass ich Ende Februar so langsam mit der Vogelfütterung aufhören könnte. Das war aber nichts. Mit der Kälte kamen noch mehr Vögel als vorher. Bei diesen Temperaturen verfüttern wir über 1 kg Vogelfutter am Tag an unsere hungrigen Piepmätze und die vielen Eichhörnchen.

 Meine Collage mit den schönsten Februarbildern verlinke ich mit den Erfreulichkeiten von Birgitt.

Collage

Und jetzt noch mein Februar-Bild für den 12tel-Blick von Tabea.

 

und das war der Januar

Euch allen einen guten Start in einen hoffentlich wärmeren und frühlingshaften März 2018.

Eure Marina

 

 

 

Väterchen Frost

Mit ein paar frostigen Impressionen aus meinem Garten möchte ich den Februar verabschieden.

Ab heute Nacht soll Väterchen Frost gnadenlos mit Temperaturen bis -15 Grad herrschen.

Leider liegt kein Schnee mehr, der eine schützende Decke über den Garten legen würde.

Ein wenig Sorgen mache ich mir schon um einige Pflänzchen, die noch nicht frosterprobt sind. Mittelmeerwolfsmilch, Mönchspfeffer und andere mediterrane Pflanzen überstehen diese Kälteperiode hoffentlich.

Auch mein etwa 10 Jahre alter Olivenbaum steht draußen im Freien –  in einem großen Terrakottakübel, den wir nicht mehr bewegen können. Eingepackt in Folie mit einem Topf, unter dem eine Kerze die ganze Nacht brennt, wird er hoffentlich diese „Eiszeit“ überstehen.

Bezaubernd schön: Die Blüte der Winter-Heckenkirsche (Lonicera purpusii)

IMG_0206Raureif ist de Mozartmusik des Winters, gespielt bei atemloser Stille der Natur“ – Karl Foerster

Mit einem Tulpenstrauß hole ich mir bei dieser Kälte den Frühling ins Haus 

Einen guten Start in den März wünscht euch

Marina

Ich verlinke diesen Beitrag mit dem Gartenglück

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und dem Friday-Flowerday von Holunderblütchen

 

Nach einer frostig kalten Nacht

Anfang dieser Woche. Den Tag zuvor hatte es geschneit!

Mit einem traumhaften Sonnenaufgang begann der Tag.

Schon früh morgens verwandelt die Sonne den Garten mit seinen von Schnee und Raureif überzogenen Pflanzen in ein glitzerndes Winterwunderland.

Schnell musste ich raus in den Garten. Mit meiner Kamera versuche ich den frostigen Zauber einzufangen.

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Auch meine Gartendeko schmückt sich mit dem Raureif und Schneehäubchen.

Unserer Lilly gefällt der Schnee. Ich versuche sie zu fotografieren, aber sie ist nur am Schnüffeln und andauernd in Bewegung.

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Dann nehme ich eben unseren Pointer als Motiv. Er hält immer still.

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Und Sammy, der Hund meiner Tochter, ist immer ein schönes Fotomodell.

Die riesigen Eichen, die unser Grundstück umgeben, schauen jetzt mit Schnee und Raureif märchenhaft aus.

Auch der von uns gepachtete Grund (ca 6000 qm) oberhalb unseres Grundstücks ist schön verschneit – ein Paradies für viele Vogelarten und anderen Tiere. Hier wird nur 2 mal im Jahr gemäht und ein großer Teil ist absolut unberührt.

Aber die Sonne hat schon viel Kraft. Das Winterwunderland schmilzt dahin. Mittags sind die Pflanzen wieder schneefrei.

Jetzt, da die Nächte sehr kalt sind, kommen noch mehr Vögel als sonst ans Futterhaus.

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Weitere Impressionen davon gibt es demnächst in einem  Beitrag.

So wie es aussieht, wird uns der Winter in der nächsten Zeit noch erhalten bleiben. Wir müssen uns also noch gedulden mit unseren Frühlingsgefühlen im Garten.

Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und eine nicht zu frostige Woche 

 Marina

Dieser Beitrag ist verlinkt mit dem Gartenglück

und Lottas Blog Bunt ist die Welt zum Thema „Morgenstimmung“

 

 

Ein Platz an der Sonne

Der größte Teil unseres Gartens ist den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt – ideal für Pflanzen die Sonne, Hitze und Trockenheit lieben.

Auf dem oberen Teil unseres Grundstücks und an dem Hang am Treppenaufgang finden solche Pflanzen ideale Bedingungen. Gerade am Hang, in der Erdschicht über dem  Sandstein und Fels fühlen sie sich wohl.

Da ein Teil vor dem Haus auch in der vollen Sonne liegt, habe ich dort für ein Kies-/Präriebeet den nährstoffreichen und durchlässigen Boden mit Sand und Kies vermischt und ihn damit abgemagert. Die Mulchschicht in dem Kies-/Präriebeet aus feinem Kies/Splitt werde ich erst dieses Jahr ausbringen, nachdem ich evtl. aufgegangene, unerwünschte Unkräuter entfernt und noch weitere Stauden gepflanzt habe.

Letztes Jahr im Mai bepflanzt, haben sich die ausgesuchten Stauden den Sommer über hervorragend entwickelt.

Kies- oder Präriegärten sind absolut pflegeleicht und das ganze Jahr attraktiv. Ein Paradies für Hummeln, verschiedene Bienenarten, Schmetterlinge und Falter. Besonders wohl fühlen sich hier auch die Eidechsen.

Folgende Pflanzen kann ich bestens empfehlen

Purpur-Kugellauch – Allium aflatunense ‚Purple Sensation‘

 Blütenbälle mit einem Durchmesser von 10 cm schweben über den Beeten. Sie setzen attraktive Akzente in jedes Beet. Eine Bienenweide!

Ich pflanze die Zwiebeln in die Mitte der Beete, damit das früh einziehende Laub von den austreibenden Stauden verdeckt wird.

Duftnessel – Agastache rugosa „Black Adder“

Wunderschöne mannshohe Duftstaude mit sehr dunkellila Blütenkerzen, die zahlreiche Schmetterlinge und Falter, genauso wie verschiedene Bienenarten anzieht. Die Duftnessel blüht überreich, ist sehr standfest und duftet nach Süßholz. Sie sieht auch verblüht noch sehr schön aus und ist im Winter ein ansprechender Blickfang.

Patagonisches Eisenkraut – Verbena bonariensis

Wunderschöner Bienen- und Schmetterlingsmagnet. Ich habe schon überall neue Sämlinge entdeckt.

Purpur-Leinkraut – Linaria purpurea

Sät sich gut aus. 

Hohe Fetthenne „Matrona“ – Sedum Telephium-Hybride „Matrona“

Dunkle Stiele und grün-purpurne Blattfärbung. Insekten- und Bienenweide!

Mittelmeer-Wolfsmilch – Euphorbia characias ssp. Wulfenii 

Nur für geschützte Standorte. Sie hat sich prächtig entwickelt. Letztes Jahr erst gepflanzt – Freue mich auf die Blüte dieses Jahr.

Großer Reiherschnabel – Erodium x hybridumIMG_00441

Sie denken, dass dann kein Unkraut aufkommt. Ein Trugschluss!

Weiße Königskerze – Verbascum nigrum „Album“

Traumhaft schöne Bienen- und Insektenweide.

Mönchspfeffer – Vitex agnus-castus

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Eine alte Heil- und Färbepflanze. Eine Insektenweide.

Tauben-Skabiose – Scabiosa columbaria „Butterfly Blue“Purpur-Kugellauch

Die Blüten ziehen Schmetterlinge und Bienen magisch an. Reichlich Nahrung für Bienen und Schmetterlinge.

Kaukasus-Gamander – Teucrium hircanicum „Paradise Delight“

Extrem lange Blütezeit. Bienen und Hummeln lieben ihn

Berg-Lauch – Allium senescens

Eine wunderschöne Bienenweide.

Muskatellersalbei – Salvia sclarea 

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Er hat mehrere Wochen wunderschön geblüht. (ich hatte ihn vor Jahren bei meinen Eltern schon mal gepflanzt – dies ist ein Sämling den ich letztes Frühjahr oben am Hang entdeckt habe. Eine 2-jährige Staude mit spektakulären Blütenständen.

Spanisches Gänseblümchen – Erigeron karvinskianus

Ein Pflänzchen für einen vollsonnigen Standort, das ich nicht mehr missen möchte. Ein Dauerblüher von Ende Mai bis zum Frost. Es hat sich reichlich ausgesät. Sie bevorzugt nährstoffreiche nicht zu schwere Böden.

Für den Frühling hatte ich vergangenen Herbst verschiedene Blumenzwiebeln wie Wildtulpen,  Allium, Präriekerzen, Narzissen und Iris reticulata gesetzt.

Ich bin schon gespannt, wie die Beete aussehen, wenn diese Frühlingsblüher ihre Blüten öffnen.

Das dauert aber noch etwas, so wie es momentan aussieht. Ich habe mir mit einem Tulpenstrauß ein wenig Frühling ins Haus geholt.

Euch allen einen schönen Sonntag 

Bis bald

Marina

Dieser Beitrag ist verlinkt mit dem Gartenglück

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und mit den Holunderblütchen

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Ich bin oftmals mit meinem WOMO und meiner Kamera unterwegs zu den Naturschutzgebieten. Als Natur- und Tierliebhaber geht dabei nichts ohne meine Kamera. Besonders begeistert mich die Vogelwelt. Darum nannte ich meinen Blog ... Vogelknipser.

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