Lichtblicke im Januar

 

Endlich, nach den letzten Tagen, die ungemütlich und nass waren, zeigte sich am gestrigen Sonntag mal die Sonne. Schon beim Sonnenaufgang sah man ein paar Wolkenlücken.

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Gerade zu dieser Jahreszeit merkt man enorm, dass mein Garten „jung“  ist.

Es sind bisher nur kleine Flecken, an denen die ersten Frühlingsboten ihr Köpfe aus dem Boden strecken. Ich vermisse die großen Teppiche der Frühlingsblüher, so wie ich sie in meinem letzten Garten hatte.

Die ersten Blüten sind die Winterlinge. Letzten Herbst habe ich ein paar Zwiebeln in die Erde gebracht. Sie spitzen mit ihren kräftig gelben Köpfchen  bei mir schon vor den Schneeglöckchen aus dem Boden. Hoffentlich werden sie sich an den halbschattigen und schattigen Standorten wohlfühlen. Ich habe sie unter Gehölze und schattenspendende Bäume gepflanzt.  Dort bekommen sie zur Blütezeit viel Sonne und Wärme danach werden sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Ungestört unter Bäumen und Sträuchern bilden sie mit den Jahren dichte Teppiche.

 Ganz besonders freue ich mich auch über meine Lenzrosen. Einige von ihnen haben schon ihre grazilen Blüten geöffnet, bei anderen sehe ich noch gar keine Blütenansätze.

Hoffentlich haben sie mir die Umpflanzaktion letztes Jahr nicht allzu sehr übelgenommen.

Das alte Laub habe ich bei den meisten schon entfernt. Jedoch in dem noch nicht fertigen Teil das Gartens sind die Lenzrosen schon sehr weit und die Blätter müssen noch abgeschnitten werden

Auch die Leberblümchen (ich hatte sie umgepflanzt) haben auch schon ihre Knospen angesetzt. Ich werde ihnen noch eine schützende Schicht aus Humus geben.

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Beim Blumenkauf am Freitag konnte ich an den wunderschön gefüllten Primeln nicht vorbeigehen.

Sie werden in den nächsten Tage in passende Gefäße gepflanzt und bekommen einen schönen Platz auf der überdachten Terrasse. Natürlich müssen sie noch vor dem Frost geschützt werden, aber ich kann es einfach nicht erwarten – ein bischen Frühling brauch ich jetzt unbedingt!

Jetzt noch ein paar Impressionen vom vergangenen Wochenende.

Kernbeisser und Schwanzmeisen – unsere täglichen Besucher.

Amseln und Dompfaffpärchen an den Vogeltränken

Mit diesem Bild von meiner Zaubernuss und dem Bergfinken, wie er das Futterhäuschen beobachtet

wünsche ich euch eine schöne Woche

bis bald

Marina 

verlinkt mit Gartenwonne 

und Bunt ist die Welt

 

 

28 Gedanken zu „Lichtblicke im Januar

  1. Sag mal, wo wohnst du denn, dass bei dir schon Winterlinge und Co. ihre Blüten entfalten?!? Bei uns ist es einfach nur braungraumatschig, oft mit Regen, absolute Trübsalblasstimmung. Die Winterlinge sind noch nicht mal ansatzweise zu sehen. Poff… bei so milden Temperaturen bilden sich die Blütenteppiche sicher bald aus!

    Ist ja irre, was an Vögeln in deinem Garten unterwegs ist! Großartig! Bei uns lassen sich dieses Jahr gar nicht so viele blicken wie in den letzten Jahren. Aber so, wie unsere Landschaft hier immer mehr aussieht (oder besser gesagt: nach immer weniger aussieht), wundert es mich auch nicht…

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    • Unser Grundstück liegt an einem Südhang und ist geschützten durch hohe Bäume rundherum. Wenn es sonnig ist, dann von früh bis spät. Im Sommer ist man froh, wenn die hohen Bäume zeitweise Schatten spenden.

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  2. Wunderschöne Eindrücke, Marina! Mach dir keine Sorgen, die Lenzrosen schaffen das. Was mich interessieren würde: Welche Pflanzen hast du aus dem alten Garten mitgenommen? Ich stelle es mir schwierig vor wegen der Menge.

    Sigrun

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    • Wir wohnten ca. 12 km entfernt. Also nahmen wir jedes Mal wenn wir auf mein Elterngrundstück fuhren Pflanzen mit und haben sie hier an schattigen Stellen eingeschlagen. Es waren ein paar Sträucher, die auch noch nicht so lange eingepflanzt waren, wie Federbuschstrauch und Blumenhartriegel. Alle meine Lenzrosen hab ich ausgegraben. Staudenclematis und Bodendeckerclematis nahm ich auch mit. Die Käufer unseres Hauses waren zwar begeistert von unserem Garten, aber hatten keine Ahnung von Pflanzen. Ein großes Beet sollte wieder zu Rasen werden, also hab ich dort alle möglichen Stauden ausgegraben, wie besondere Storchschnabelsorten, Kaukasusvergissmeinnicht, Pfingstrosen, Gräser und Clematis und riesige Buchs.
      Eigentlich hätte ich noch mehr mitnehmen sollen, denn als ich sah, dass die Kinder quer durch meine mit Schneeglöckchen blühenden Beete gelaufen sind und die Eltern es nicht interessierte, war ich schon ein wenig erschrocken.
      Aber so ist es halt.
      Jetzt freu ich mich darauf, wenn hier meine im Herbst gesetzten Frühlingsblüher anfangen zu blühen.
      LG
      Marina

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  3. Das ist ja unglaublich, was bei Dir schon alles blüht! Hier spitzen gerade mal ein paar ganz vorwitzige Schneeglöckchen aus dem Boden. Aber wir dürfen nicht vergessen… es ist erst Mitte Januar!
    Viele Grüße von
    Margit

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    • Ich denke es liegt daran, dass unser Grundstück sehr geschützt an einem Südhang liegt. Wenn die Sonne scheint, dann ungehindert. Erst im Sommer, wenn die Eichen ihr Laub tragen, gibt es zwischendurch Schatten. Ohne diese großen Bäume könnte man es an heißen Tagen nicht aushalten. Hat alles seine Vor- und Nachteile.
      LG
      Marina

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  4. Liebe Marina,
    nach meinen Leberblümchen hab ich noch gar nicht geschaut, hoffentlich vertragen sie jetzt die leichten Minusgrade…einzig die Helleborus orient. blühen teilweise bei mir. Die Winterlinge ziehen es vor doch überwiegend in der schützenden Erde zu bleiben.
    Schöne Fotos aus deinem Garten…die Vogelvielfalt ist schon beeindruckend.
    Lieben Gruß, Marita

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  5. Oh ja, es dauert wirklich Jahre, bis aus ein paar Zwiebelchen üppige Winterlingfelder werden.
    Hoffentlich lassen die Schnecken bei Dir die Blüten in Ruhe! Bei mir im Garten haben sie leider inzwischen gar keine Chance mehr. Einige Jahre habe ich Zwiebeln und reichlich Saat aus dem Garten meiner Mutter mitgenommen, aber sie wurden immer wieder abgefressen. Lediglich in einem sonnigen Kübel erscheinen sie noch manchmal im Frühjahr. Und nun sollen sich lieber die Felder bei meiner Mutter unter der Birke durch Selbstaussaat erhalten, denn auch dort wird von Jahr zu Jahr leider immer mehr an ihnen geknabbert …
    LG Silke

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    • Hallo Silke,
      Wir haben schon auch Schnecken, aber durch die sonnige Lage und dass ich relativ wenig gieße, halten sie sich in Grenzen. Außerdem achte ich bei den Pflanzen darauf, dass sie nicht von den Schnecken gefressenen werden. Aber immer geht das auch nicht.
      LG Marina

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  6. Ich habe kurz überlegt, ob du Bilder von letztem Jahr zeigst…;-). Hier habe ich vereinzelt wilde Schneeglöckchen entdeckt, ansonsten ist hier noch Schlafenszeit im Garten…;-). Hach…ich freue mich ja auch so auf den Frühling…LG Lotta.

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    • Ja das könnte man meinen. Aber es sind schon welche von diesem Jahr 😊
      Jetzt momentan ist es wieder eklig draußen und mal schneit und mal regnet es.
      Ja ich freu mich auch so auf den Frühling aber das dauert leider noch ein bischen
      LG Marina

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  7. Schön sieht es aus, was schon alles durchtreibt. Bei mir sind die Winterlinge seit Jahren in der prallen Sonne (früher waren sie schattiert durch einen nun entfernten Strauch) und es schadet ihnen gar nicht. Bei mir sind die Beete mit viel Laub abgedeckt, nun sehe ich überhaupt nicht, was schon alles durchspitzt. Aber da ich noch auf Kälte warte, lasse ich das Laub mal noch etwas liegen. Den Vögeln scheint es bei Dir auch zu gefallen …! Lieben Dank für die schönen Bilder. Grüsse sendet Marion

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  8. Welch ein Glück, dass die Lenzrosen munter weiterwachsen und das Umpflanzen nicht verübeln. Schöne Fotos, ja, man kann es kaum abwarten und schlägt im Gartencenter doch wieder zu.
    Herrlich sind die Piepmatzfotos! Welch eine Vielfalt! Ich bin schon glücklich mit einem Eichhörnchen…
    Liebe Grüße
    Edith

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  9. Mir geht es ja auch wie dir, dass ich dem alten Garten nachtrauere, aber das wird schon alles wieder, auch die Teppiche der Winterlinge. Man braucht Geduld, das fällt mir auch schwer. Meine Mieter haben auch Null Ahnung von Pflanzen und einiges ist schon ganz verschwunden. Da kann ich dich gut verstehen. Einen Bergfink hatte ich hier noch nicht und auch keine Schwanzmeisen.
    LG Sigrun

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  10. Liebe Martina,
    Dein Garten gibt in der Tat schon ein Frühlingsahnen preis…soooo schön! Ich fürchte nur, das Kälte und Frost noch kommen werden…Bleibt zu hoffen, dass dann nicht zu viel kaputt geht…

    Und jetzt noch schnell etwas ganz anderes:
    Danke für Deinen lieben Kommentar bei mir, und wunderbar wenn dieser gesunde Bärlauch sogar in Massen bei Euch wächst!
    Die von mir aufgezeigte Bärlauch-Tinktur ist wirklich genial aber halt mit hochprozentigem Alkohol angesetzt…aber Euere Kinder sind Erwachsene?! Das sind doch „diejenigen“, die mit Euch gebaut haben…Oder habe ich mir da jetzt etwas falsch gemerkt…?!?? Ich hoffe nicht!
    Alles Liebe
    Heidi

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  11. Hallo Martina,
    in deinem Garten sieht es ja schon sehr nach Frühling aus. Das du aus deinem alten Garten so viele Pflanzen mitgenommen hast kann ich gut verstehen, hätte ich auch gemacht, auch wenn man dann natürlich hofft das sie es einem nicht übel nehmen. Schön ist ja auch das gerade das Leberblümchen die Umpflanzaktion gut überstanden hat, die mögen das ja eigentlich garnicht. Ich hab auch schonmal eins an einen meiner Meinung nach besseren Standort setzen wollen, das sah das Leberblümchen anders und hat sich verabschiedet. Und deine Lenzrosen sehen schon toll aus… das mit dem Wetter überstehen die schon.
    Einen schönen Sonntag wünsche ich.
    LG Theresa

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    • Ja, das war letzte Woche. Die letzten Tage ist es bei uns auch richtig schmuddelig. Es schneit zwar andauernd, es bleibt aber nichts liegen.
      Aber die Zwiebelblumen können es nicht erwarten und spitzen immer mehr aus der Erde.
      LG
      Marina

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  12. Hallo Marina,
    was für zauberhafte Bilder aus deinem Garten! Bei uns liegt die Natur noch unter einer dicken Schneedecke begraben. Die ersten Blümchen zeigen sich frühestens im März. Die Aufnahmen von den bunten Singvögeln sind wunderschön!
    Liebe Sonntagsgrüße,
    Christine

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    • Hallo Christine, ehrlich gesagt würde ich mich auch freuen, wenn wir einen richtigen Winter hätten. Dieses Hin und Her ist überhaupt nicht meins. Wenn alles zu früh austreibt und es kommen starke Fröste, das ist dann schlimm.
      Die Vögel, die uns besuchen sind wirklich eine Schau. Das kann sich niemand vorstellen. Man kann das mit Fotos gar nicht festhalten.
      Liebe Grüße
      Marina

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  13. So schön sind deine Sonnenbilder. Bei der Gartenlage ist alles etwas früher. Mir gefallen die niedlichen Schwanzmeisen so gut. Obwohl ich sehr ländlich wohne, kann ich sie hier nicht geobachten. Wahrscheinlich fehlt der Wald.
    Liebe Grüße,
    Anette

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    • Hallo Anette
      ,ja es ist hier eigentlich immer alles ein bischen früher dran als im Dorf. Es liegt wirklich daran, dass es sehr geschützt liegt. Südhang und dann auch noch von den Bäumen ringsherum windgeschützt.
      Viele Vögel hat es hier auch schon immer gegeben. Das weiß ich noch von meinen Eltern. Der ganze Weinberg (so heißt der Berg auf dem wir wohnen) ist bis auf unser Haus unbebaut.
      Umgeben von vielen unberührten Hecken mit altem Baumbestand und Streuobstwiesen. Ein riesiges Gebiet.
      Viel Natur.
      Liebe Grüße
      Marina

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